Haus St. Iris erhält Fahrrad-Rikscha
Die Bürgerstiftung Eriskirch hat eine Fahrrad-Rikscha an das Haus der Pflege St. Iris übergeben. Damit soll ermöglicht werden, dass Senioren, die im Rollstuhl sitzen und deren Bewegungsradius daher sehr eingeschränkt ist, von ihren Angehörigen oder Besuchern ausgefahren werden können. Die Rikscha erlaubt es, einen Rollstuhl sicher zu fixieren und gleichzeitig komfortabel per Elektromotor unterstützt durch die Umgebung zu fahren. Sie hat laut Auskunft von Robert Topar vom Dreirad-Zentrum Ravensburg eine Reichweite von weit über 30km, so dass nicht nur Fahrten in die Ortsteile von Eriskirch, sondern auch ans Bodenseeufer oder in das Eriskircher Ried möglich sind.
Das Pflegeheim bietet mit dieser neuen Möglichkeit insbesondere Angehörigen der Seniorinnen und Senioren, aber auch anderen Freiwilligen, gemeinsame Touren nach Eriskirch und in die umgebende Natur zu unternehmen. Die Bürgerstiftung sieht das Projekt als ein Beispiel dafür, wie bürgerschaftliches Engagement praktische Verbesserungen im Alltag älterer Menschen schaffen kann.
Die Idee zu diesem Projekt kam von einer Eriskircher Bürgerin. Die Bürgerstiftung hofft, dass von der Möglichkeit, die Seniorinnen und Senioren mit der Fahrrad-Rikscha auf einen umweltfreundlichen Ausflug mitzunehmen, reger Gebrauch gemacht wird.
Foto: Übergabe der Fahrrad-Rikscha an St. Iris: Daniel Kamps (Haus St. Iris), Andreas Schiff (Bürgerstiftung Eriskirch), Robert Topar (Dreirad-Zentrum Ravensburg), Bürgermeister Arman Aigner, Vanessa Ackrath (Haus St. Iris). Foto: Andy Heinrich
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